Unternehmensnachfolge rechtssicher gestalten.

Beratung für Unternehmer, Familienunternehmen und Gesellschafter zur steueroptimierten Unternehmensnachfolge, Vermögensübertragung und Nachfolgeplanung im Mittelstand der Region Freiburg und Südbaden.

Beratung zur Unternehmensnachfolge bei RA Christian Unkelbach
Christian Unkelbach LL.M., Rechtsanwalt und Steuerberater
Vorträge zu Unternehmensnachfolge, Familienunternehmen, Unternehmensverkauf, Erbrecht und Erbschaftsteuer

Vortrag Erbschaftsteuer

Der Vortrag zu den aktuellen Entwicklungen in Rechtsprechung und Gesetzgebung zur Erbschaftsteuer hat bereits am 9. Juli 2026 stattgefunden. Eine Wiederholung ist geplant – sprechen Sie mich gerne direkt an.


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Laufende Sprechstunde Erbrecht und Nachfolge der IHK

In Kooperation mit der IHK Südlicher Oberrhein biete ich eine telefonische Sprechstunde zu Unternehmensnachfolge, Unternehmertestament und vorweggenommener Erbfolge an – individuelle Terminvereinbarung, kostenfrei für IHK-Mitgliedsunternehmen.

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Erbrecht für Unternehmer

Gemeinsam mit der IHK Südlicher Oberrhein ist eine Veranstaltung zum Thema Erbrecht für Unternehmer in Planung. Weitere Termine hierzu werden noch bekannt gegeben. Gerne können Sie sich auch direkt bei mir anmelden.


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Einführung

Unternehmensnachfolge im Mittelstand

Die Unternehmensnachfolge gehört zu den wichtigsten unternehmerischen Entscheidungen überhaupt. Nach aktuellen Prognosen stehen in Deutschland bis 2029 mehr als 550.000 Unternehmensnachfolgen an. Gleichzeitig sinkt die Zahl geeigneter Nachfolger aufgrund des demographischen Wandels. Unternehmerische, steuerliche und familiäre Interessen müssen dabei sorgfältig aufeinander abgestimmt werden.


Eine frühzeitige Planung schafft Rechtssicherheit, sichert Arbeitsplätze und ermöglicht eine steueroptimierte Übertragung von Vermögen und Unternehmen. Gerade Familienunternehmen stehen häufig vor komplexen Fragestellungen aus Gesellschaftsrecht, Erbrecht und Steuerrecht – Bereiche, die nur im Zusammenspiel sachgerecht gelöst werden können. Erfahrungsgemäß sollte der Nachfolgeprozess mindestens drei Jahre vor der geplanten Übergabe beginnen. Um steuerliche Gestaltungsspielräume vollständig nutzen zu können, kann sich der optimale Zeitraum auf 7 bis 10 Jahre verlängern.

550.000+ Unternehmensnachfolgen in Deutschland bis 2029

Testament, Gesellschaftsvertrag und Steuerstrategie abstimmen

Konflikte, Steuern und Haftung vermeiden

01 · Lebzeitige Übertragung

Schenkung zu Lebzeiten

Vorweggenommene Unternehmensnachfolge

Die Übertragung eines Unternehmens zu Lebzeiten bietet zahlreiche Vorteile gegenüber einer ungeplanten Nachfolge im Todesfall. Unternehmer können Einfluss behalten, Strukturen schrittweise übergeben und steuerliche Freibeträge alle zehn Jahre erneut nutzen.

Über Nießbrauchsvorbehalte, Stimmrechtsvollmachten oder gestaffelte Übertragungstranchen lässt sich die Nachfolge so gestalten, dass der Übergeber weiterhin maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftsführung behält, während der Nachfolger bereits frühzeitig Verantwortung übernimmt.

  • Steueroptimierte Schenkung von Unternehmensanteilen
  • Nießbrauch-, Rückforderungs- und Widerrufsrechte
  • Pflichtteilsoptimierung und Pflichtteilsergänzung
  • Mehrfachnutzung persönlicher Freibeträge (§ 16 ErbStG)
  • Begünstigung von Betriebsvermögen nach §§ 13a, 13b ErbStG

Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten

Das Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht bietet Befreiungsvorschriften für Betriebsvermögen. Die Verschonungsregelungen nach §§ 13a, 13b ErbStG können unter eng verzahnten Voraussetzungen – insbesondere bei Einhaltung der Behaltensfristen und Lohnsummenregelung – eine weitgehende Steuerbefreiung von bis zu 100 % ermöglichen.

Gleichzeitig bestehen erhebliche Risiken durch die strengen Vorgaben zum Verwaltungsvermögen, die Komplexität der Verbundvermögensaufstellung sowie durch mögliche künftige Reformen der Erbschaftsteuer. Eine frühzeitige, steuerlich abgesicherte Schenkungsstrategie schafft hier Planungssicherheit.

02 · Nachfolge von Todes wegen

Unternehmertestament & Erbrecht

Das Unternehmertestament

Ohne abgestimmte erbrechtliche Regelungen drohen Erbengemeinschaften, Stimmrechtsblockaden und erhebliche Risiken für die Fortführung des Unternehmens. Die gesetzliche Erbfolge ist für Unternehmer selten eine geeignete Lösung, da sie zu einer Zersplitterung der Geschäftsanteile unter mehreren Erben führen kann. Unterschiedliche Nachfolgeklauseln in Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften werden häufig nicht berücksichtigt.

Gesellschaftsvertrag, Testament beziehungsweise Erbvertrag und ertragsteuerliche Vermögenstruktur müssen daher inhaltlich aufeinander abgestimmt werden, um Widersprüche, Anfechtungsrisiken oder steuerliche Nachteile zu vermeiden.

  • Gestaltung von Unternehmertestamenten und Erbverträgen
  • Nachfolge-, Eintritts- und Fortsetzungsklauseln im Gesellschaftsvertrag
  • Pflichtteilsverzicht und Pflichtteilsstrundung
  • Vermeidung von Erbengemeinschaften an Betriebsvermögen
  • Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung für Notfälle

Erbschaftsteuer & Unternehmensfortführung

Die erbschaftsteuerlichen Folgen einer Unternehmensnachfolge müssen frühzeitig in die Nachlassplanung einbezogen werden. Familienunternehmen profitieren unter bestimmten Voraussetzungen von Begünstigungen für Betriebsvermögen, insbesondere der Regel- oder Optionsverschonung.

Gleichzeitig stehen mögliche Reformen der Erbschaftsteuer, zunehmende Anforderungen an die Abgrenzung von Verwaltungsvermögen sowie aktuelle Entwicklungen in der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs im Fokus der laufenden Diskussion. Eine vorausschauende Liquiditätsplanung stellt sicher, dass etwaige Steuerlasten nicht zu Lasten der Unternehmenssubstanz gehen.

03 · Generationenübergreifende Strukturen

Familiengesellschaften & Familienstiftungen

Familiengesellschaften

Familiengesellschaften – häufig in Form einer vermögensverwaltenden GbR oder Familien-KG oder einer GmbH & Co. KG, – ermöglichen die langfristige Bündelung von Vermögen und Unternehmensanteilen innerhalb der Familie. Sie schaffen einen verbindlichen Rahmen für Entscheidungsprozesse über mehrere Generationen hinweg.

Gleichzeitig können im Gesellschaftsvertrag Regelungen zur Vermeidung einer Zersplitterung des Unternehmens, zur Abfindung ausscheidender Gesellschafter sowie zur Absicherung gegen familiäre Konflikte und den Zugriff Dritter (z. B. im Scheidungs- oder Insolvenzfall) getroffen werden.

  • Generationenübergreifende Vermögens- und Nachfolgeplanung
  • Schutz vor Zersplitterung und Fremdeinfluss
  • Abfindungs-, Vesting- und Wettbewerbsklauseln
  • Familiencharta und Family Governance
  • Gesellschaftsvertragliche Stimmrechts- und Mehrheitsregelungen

Familienstiftungen

Stiftungsmodelle – insbesondere die Familienstiftung – gewinnen in der Nachfolgeplanung zunehmend an Bedeutung. Sie können Vermögen dauerhaft binden, Familienunternehmen vor Zersplitterung schützen und über Generationen hinweg stabile Governance-Strukturen schaffen. Häufig kommen Sie auch bei Wegzug ins Ausland in Betracht wegen der sog. Wegzugsbesteuerung.

Gleichzeitig bieten Stiftungen häufig Vorteile im Bereich Vermögensschutz, Kontinuität der Unternehmensführung, und bei gemeinnütziger Ausrichtung oder im Zusammenspiel mit der Erbersatzsteuer, auch steuerliche Gestaltungsspielräume, die im Einzelfall sorgfältig abgewogen werden müssen.

04 · Externe Nachfolge

Unternehmensverkauf – Asset Deal & Share Deal

Strukturierung von Unternehmensverkäufen

Nicht jede Unternehmensnachfolge erfolgt familienintern. Häufig stellt der Verkauf an einen Strategen, Finanzinvestor oder das eigene Management (Management-Buy-Out) die wirtschaftlich sinnvollste Lösung dar – insbesondere, wenn innerhalb der Familie kein geeigneter Nachfolger zur Verfügung steht.

Dabei ist zwischen dem Verkauf einzelner Vermögensgegenstände (Asset Deal) und dem Verkauf von Gesellschaftsanteilen (Share Deal) zu unterscheiden – mit jeweils unterschiedlichen steuerlichen, haftungsrechtlichen und praktischen Konsequenzen.

  • Vorbereitung und Begleitung der Due Diligence
  • Letter of Intent (LOI) und Vertraulichkeitsvereinbarungen
  • Kaufvertragsgestaltung (SPA/APA), Garantien und Haftungsregelungen
  • Steuerstrukturierung von Veräußerungsgewinnen
  • Nachfolgefinanzierung und Earn-out-Gestaltung

Steuerliche und gesellschaftsrechtliche Aspekte

Unternehmensverkäufe werfen komplexe Fragen des Steuerrechts, Gesellschaftsrechts und Umwandlungsrechts auf – von der Anwendung des Teileinkünfteverfahrens bis zur Frage der Gewerbesteuerpflicht eines Veräußerungsgewinns.

Ziel ist regelmäßig eine steueroptimierte Transaktionsstruktur, die sowohl Verkäufer- als auch Erwerberinteressen berücksichtigt und rechtssicher dokumentiert wird.

Gerade vorgeschaltete Holdingstrukturen können erhebliche steuerliche Vorteile bei Veräußerungsgewinnen ermöglichen, sofern sie rechtzeitig – idealerweise mit ausreichendem zeitlichen Vorlauf vor einer geplanten Transaktion – implementiert werden.

05 · Struktur & Steueroptimierung

Holdingstrukturen & Steueroptimierung

Steuerneutrale Holdingstrukturen

Ein Schwerpunkt der Beratung liegt in der steuerneutralen Errichtung von Holdinggesellschaften und Umstrukturierungen nach dem Umwandlungssteuergesetz, etwa im Wege des Anteilstauschs oder der Einbringung nach § 20 UmwStG.

Holdingstrukturen können erhebliche Vorteile bei Unternehmensverkäufen (Stichwort: weitgehende Steuerfreiheit von Veräußerungsgewinnen nach § 8b KStG), beim Vermögensschutz durch Haftungstrennung sowie bei der Nachfolgegestaltung bieten, da Anteile an der Holding leichter übertragen werden können als Anteile an der operativen Gesellschaft.

  • Gründung von Holding- und Beteiligungsgesellschaften
  • Umwandlungsrechtliche Gestaltungen (Verschmelzung, Spaltung, Einbringung)
  • Steuerneutrale Einbringung von Anteilen und Betrieben
  • Optimierung von Beteiligungs- und Konzernstrukturen
  • Vorbereitung von Veräußerungsstrategien (Exit-Planung)

Internationale Mobilität & Wegzugsbesteuerung

Internationale Familienunternehmen und Gesellschafter im Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Frankreich sehen sich zunehmend mit Fragen der Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG und der grenzüberschreitenden Vermögens- und Nachfolgeplanung konfrontiert.

Frühzeitige Strukturierung – etwa durch eine vorausschauende Gestaltung der Beteiligungsquoten, Stundungsmodelle oder eine rechtzeitige Anteilsübertragung vor einem Wohnsitzwechsel – kann erhebliche steuerliche Risiken vermeiden und langfristige Planungssicherheit für die Familie schaffen.

Ihr Ansprechpartner

Über Christian Unkelbach LL.M.

Christian Unkelbach LL.M., Rechtsanwalt und Steuerberater bei Dehmer & Partner

Christian Unkelbach ist seit 2015 als Rechtsanwalt tätig. Er berät Unternehmer, Gesellschafter und Familienunternehmen in der Region Freiburg im Breisgau, Schwarzwald und im Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Frankreich. Sein Schwerpunkt liegt in der Beratung von Unternehmern im Wirtschaftsrecht, insbesondere im Gesellschaftsrecht, Steuerrecht und Erbrecht.


Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
Fachanwalt für Steuerrecht
Gesellschaftsrecht Steuerrecht Unternehmensnachfolge Umwandlungsrecht Erbrecht

Lassen Sie uns über Ihre Unternehmensnachfolge sprechen

Ob Schenkung, Unternehmertestament, Familiengesellschaft oder Unternehmensverkauf – gerne bespreche ich mit Ihnen unverbindlich, welche Weichenstellungen für Ihre Nachfolge sinnvoll sind.

Meine Schwerpunkte: Unternehmensnachfolge, Gesellschaftsrecht und Erbschaftsteuerrecht für Mittelstand und Familienunternehmen im Raum Freiburg, Schwarzwald und Dreiländereck in Südbaden.

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